Mazda3 und Mazda5 in die Werkstatt
19 August 2010
Rückrufaktion bei Mazda: der japanische Hersteller holt in Deutschland und Europaim Rahmen einer für die Kunden kostenlosen “Servicekampagne” bestimmte Modelle der Baureihen Mazda3 und Mazda5 wegen Problemen an der elektro-hydraulischen Servolenkung zurück. In Einzelfällen kann es hier zum Ausfall der elektrischen Öldruckpumpe und damit zum Ausfall der Lenkkraftunterstützung kommen. Das Fahrzeug bleibt dabei aber auch in diesem Fall – mit erhöhtem Kraftaufwand – vollständig lenkbar. Es liegt demnach nach Ansicht des Hersteller “kein sicherheitsrelevanter” Mangel vor.
Von der Serviceaktion seien nur bestimmte Motorisierungen betroffen, heißt es: Beim Mazda3 sind dies Fahrzeuge der ersten Modellgeneration mit 1.6 l MZ-CD-Diesel- und 2.0 l MZR-Benzinmotor, beim Mazda5 sind nur die Fahrzeuge mit 1.8 l MZR- und 2.0 l MZR-Benzinmotor betroffen. Für beide Modellreihen gilt der jeweilige Produktionszeitraum 1. April 2007 bis 30. November 2008.
Die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge in Deutschland beläuft sich laut Mazda auf 3.828 Mazda3 (Europa inklusive Russland: 40.260) und 9.262 Mazda5 (30.242 Europa inklusive Russland). Demnach seien insgesamt rund 13.000 Mazda Modelle in Deutschland von der Kampagne betroffen. Mazda weist darauf hin, dass es sich hier nicht um einen Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt, sondern um eine “aktive Serviceaktion” seitens des Unternehmens handele.
Technischer Grund für einen möglichen Ausfall der elektrischen Ölpumpe und damit für einen Ausfall der Lenkkraftunterstützung seien sich ablösende Partikel (bedingt durch einen fehlerhaften Produktionsprozess) von der Innenwand der hydraulischen Leitungen der elektro-hydraulischen Servolenkung.
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