Official F1 Safety-Car
Bernd Mayländer steigt um

18. September 2012 | kommentieren
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Bernd Mayländer ist umgestiegen. Am kommenden Wochenende beim Formula 1 Singtel Singapore Grand Prix fährt er sein neues Mercedes-Benz SLS AMG GT Official F1 Safety Car erstmals in Übersee. Mit einer Leistungssteigerung auf 435 kW / 591 PS, optimierten Getriebeschaltzeiten und dem neuen AMG Ride Control Performance-Fahrwerk wurde sein Flügeltürer perfekt für die anspruchsvolle Aufgabe in der Königsklasse des Motorsports vorbereitet. Mayländer zeigt sich begeistert: „Der SLS AMG GT ist das beste Safety-Car, das ich je gefahren bin“

Das neue Safety Car war dieses Jahr zum ersten Mal beim Formula 1 Shell Belgian Grand Prix 2012 auf der Rennstecke zum Einsatz. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Safety Car bei dem Nachtrennen auf dem Marina-Bay-Street-Circuit zum Einsatz kommt, ist hoch: Bei allen bisher ausgetragenen Rennen in Singapore seit 2008 wurde das Safety Car von der Rennleitung auf die Strecke geschickt.

Die Aufgabe des Safety Cars besteht darin, bei Extremsituationen für maximale Sicherheit des Teilnehmerfeldes zu sorgen. Sobald die Rennleitung einen sicheren Rennverlauf gefährdet sieht, schickt sie das Safety Car auf die Strecke. Schlechte Witterungsverhältnisse oder Unfälle sind meist die Ursachen für einen Einsatz. Das Safety Car ist während des Formel 1-Rennwochenendes auch für die meisten Rahmenrennen, etwa die GP2- und die GP3-Serie oder den Porsche Supercup, im Einsatz.

Gefahren wird auch der neue SLS AMG GT von Bernd Mayländer, dem 41jährigen Deutschen, der auch als Instruktor für die AMG Driving Academy tätig und bei ausgewählten Events als Mercedes-Benz Markenbotschafter im Einsatz ist. „Das Zusammenspiel aus Leistungssteigerung, optimierten Getriebeschaltzeiten und dem neuen AMG Ride Control Performance-Fahrwerk hebt die Fahrdynamik des Flügeltürers auf ein noch höheres Niveau. Seit 2000 fahre ich nun die Safety Cars von AMG und bei jedem neuen Fahrzeug spüre ich eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorgängermodell“, so Bernd Mayländer. Sein Beifahrer, der FIA-Mitarbeiter Pete Tibbets (45 Jahre, GB) steht während eines Safety Car-Einsatzes in permanentem Funkkontakt mit der Rennleitung.

In der Formel 1-Saison 2012 war das Safety Car bislang sechs Mal im Einsatz, wobei die Rennfahrer insgesamt eine Distanz von 138,1 Kilometern hinter dem Safety Car zurücklegen mussten. Den längsten Einsatz gab es 2012 beim zweiten Grand Prix von Malaysia in Sepang im März: Wegen starker Regenfälle war das Safety Car insgesamt acht Runden oder 44,3 Kilometer auf der Strecke, vor und nach dem Neustart des Rennens.

Zur Philosophie von Mercedes-AMG gehört es, beim Safety Car weitestgehend auf technische Modifikationen oder nachträgliche Leichtbau-Maßnahmen zu verzichten. Grundlage für die hohe Fahrdynamik des neuen SLS AMG GT sind die Supersportwagen-Gene: Wegen der Aluminium-Spaceframe-Karosserie bringt das Safety Car nur 1620 Kilogramm auf die Waage (Leergewicht nach DIN). Der tief eingebaute V8-Motor ist für den niedrigen Fahrzeugschwerpunkt verantwortlich. Für eine günstige Gewichtsverteilung von 47 vorn zu 53 Prozent hinten sorgen der hinter der Vorderachse angeordnete Motor und das an der Hinterachse installierte Doppelkupplungsgetriebe.

Der AMG 6,3-Liter Achtzylinder-Frontmittelmotor mit einer Höchstleistung von 435 kW / 591 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmeter befindet sich ebenso im serienmäßigen Zustand, wie das AMG Speedshift DCT Sieben-Gang-Sportgetriebe, die AMG-Keramik-Verbundbremsanlage und die gewichtsoptimierten AMG-Leichtmetallräder in Schmiedetechnologie im Zehn-Speichen-Design. Einzige Ausnahme: Für ein aufregenderes V8-Sounderlebnis kommt ein speziell entwickelter Endschalldämpfer zum Einsatz. Der SLS AMG GT beschleunigt von null auf 100 km/h in 3,7 Sekunden. Tempo 200 ist nach 11,2 Sekunden erreicht.

Optisch unterscheidet sich der SLS AMG GT vom SLS AMG durch abgedunkelte Scheinwerfer und Heckleuchten und den Zusatz „GT“ auf dem AMG Logo rechts am Heckdeckel. Die flügelförmige Querfinne ist ebenso Hochglanz schwarz lackiert wie die Finnen auf Motorhaube und Kotflügel. Das AMG Performance Lenkrad mit unten abgeflachtem Kranz und der Hochglanz schwarzen Echtmetallspange verfügt über einen Griffbereich in Alcantara und eine rote 12-Uhr-Markierung im oberen Bereich.

Das 2009 präsentierte SLS AMG Coupé ist das erste von Mercedes-AMG eigenständig entwickelte Fahrzeug. Auf den aufsehenerregenden Flügeltürer folgten 2011 der offene SLS AMG Roadster sowie der Kundensport-Rennwagen SLS AMG GT3. Mit 26 Siegen und dem FIA GT3 Europameistertitel gilt der SLS AMG GT3 als erfolgreichster Neueinsteiger im Motorsportjahr 2011. In der Motorsportsaison 2012 ist die Rennversion des Flügeltürers in mehr als 15 Rennserien und auf vier Kontinenten am Start. Mit dem neuen als Coupé und Roadster erhältlichen SLS AMG GT wächst das Modellprogramm auf fünf Varianten. 2013 folgt als sechstes Modell der neue Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive. Mercedes-AMG wird den rein elektrisch angetriebenen Supersportwagen in einer exklusiven Serie produzieren.

AMG verfügt über eine reichhaltige Erfahrung bei der Konzeption, Entwicklung und dem Einsatz des Official F1 Safety Cars und des Official F1 Medical Cars, seit 2008 ein C 63 AMG T-Modell als Official F1 Medical Car zum Einsatz. Seit 1996 ist die Performance-Marke von Mercedes-Benz permanent in der Königsklasse des internationalen Motorsports aktiv:

1996: C 36 AMG (W 202)
ab 1997: CLK 55 AMG (C 208)
2000: CL 55 AMG (C 215)
ab 2001: SL 55 AMG (R 230)
2003: CLK 55 AMG (C 209)
ab 2004: SLK 55 AMG (R 171)
ab 2006: CLK 63 AMG (C 209)
ab 2008: SL 63 AMG (R 230)
ab 2010: SLS AMG

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