Los Angeles 2012
Mercedes Ener-G-Force

30. November 2012 | kommentieren
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Mercedes-Benz stellt auf der L.A. Auto Show 2012 sein SUV der Zukunft, den Ener-G-Force, vor. Das umweltfreundliche Fahrzeug ist dafür konzipiert, zivilie und polizeiliche Einsätze in unwegsamen Gelände zu fahren. Die Design-Studie im Science-Fiction-Look wird dem Publikum dieser Tage erstmals live präsentiert.

Der Ener-G-Force, den Mercedes-Benz als Design-Studie in Los Angeles präsentiert, erfüllt als umweltfreundlicher SUV diese Anforderungen und könnte Polizei und Einsatzkräfte in jedem Winkel der Erde unterstützen. Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz Cars: „Der Ener-G-Force ist die Vision eins Offroaders, der das Abenteuer der Zukunft spiegelt und sich gleichzeitig auf die Gene der Mercedes-Benz Offroad-Ikone, des G-Modells beruft. Die Studie kann aber auch ein Hinweis auf einen Neuanfang für die Offroad-Formensprache von Mercedes-Benz sein.“

Die Idee des Geländewagens der Zukunft hat die Designer des Advanced Design Studios von Mercedes-Benz in Carlsbad, Kalifornien, allerdings so fasziniert, dass sie die Fiktion der Polizeivariante zu einer zivilen Version weiterentwickelt und sogar als 1:1-Modell auf die Räder gestellt haben. Wie auch das „Highway Patrol Vehicle 2025“ lehnt sich der zivile Ener-G-Force formal an die G-Klasse an, die Offroad-Ikone, deren ununterbrochene Geschichte bis in die 1970er Jahre zurückreicht und bis heute in der formal und technologisch weiterentwickelten Version eines SUVs die Zukunft in Angriff nimmt.

Das Modell des zivilen Ener-G-Force orientiert sich wie die Polizeivariante unverkennbar an der G-Klasse, die schon lange als automobile Ikone gilt. Es zeigt allerdings eine radikale Neuinterpretation dieses Klassikers. Wichtige Gene wie Proportionen und Elemente wurden von der Idee her übernommen und völlig neu und modern in einem Konzept für übermorgen gestaltet. Ener-G-Force Designer Hubert Lee: „Wir wollten natürlich einen klaren Schritt nach vorn, aber wir wollten auch die Erkennungsmerkmale des G,“ Der Ener-G-Force zeigt eine ähnliche Silhouette, allerdings mit hoher Schulterlinie.

Vier Radnabenmotoren, deren Leistung eine Hochleistungselektronik für jedes Rad einzeln dem jeweiligen Terrain anpasst, sorgen für Vortrieb. Dazu detektiert der topografische Rundumscanner „Terra-Scan“ auf dem Dach ständig das Umfeld des Fahrzeugs und reguliert danach Federung, Dämpfung und andere Fahrwerksparameter für die beste Traktion auf dem jeweiligen Untergrund. Die markant ausgeformten Seitenschweller enthalten die Energie-Speichereinheiten oder schnell austauschbare Batteriepacks. Die Beleuchtung der Seitenschweller zeigt durch farbliche Veränderungen gleichzeitig den Betriebs- und den Ladezustand der Energiepacks. Ins Dach integriert sind ein Dachgepäckträger und Zusatzleuchten.

Der Ener-G-Force nimmt recyceltes Wasser in Tanks auf dem Dach auf und leitet dieses an den „Hydro-Tech Converter“ weiter. Er wandelt diese natürliche, erneuerbare Ressource in Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzellen um. Die Speichereinheiten für die gewonnene elektrische Energie befinden sich gut zugänglich in den markanten Seitenschwellern. Der Ener-G-Force emittiert nur Wasser, soll eine Reichweite von rund 800 Kilometern haben und wäre damit ein wirkliches Green-Car. (ampnet/deg)

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