Peugeot Modellfamilie
Schneller, schöner, 208

5. Februar 2013 | kommentieren

Der Kleinwagen 208 gehört zu den wichtigsten Modellen von Peugeot. Kein Wunder, dass er in diesem Jahr besonders gehätschelt wird. Nur auf ein besonderes Vergnügen müssen die Fans verzichten.

„Rennsemmel“ weckt Emotionen

Im vergangenen Frühjahr hat der Peugeot 208 seinen Vorgänger 207 abgelöst. Seit Herbst sind die neuen Dreizylindermotoren für den französischen Kleinwagen verfügbar. In diesem Jahr konzentriert sich das Unternehmen auf den Ausbau der Modellfamilie. Den Anfang macht Anfang Mai der 208 GTI. Die Rennsemmel soll wie der legendäre 205 GTI aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Emotionen wecken und gegen VW Polo GTI oder Renault Clio RS punkten. Der kleine Sportler wird von einem 147 kW/200 PS starken 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer angetrieben. Ab ca. 22.500 Euro beginnt hier das Fahrvergnügen.

Ungefähr genauso viel Geld müssen komfortaffine Kunden für das neue Sondermodell 208 XY investieren. Es feiert ebenfalls im Mai sein Debüt. An Bord werden Leder, Navigation oder eine hochwertige Musikanlage serienmäßig sein. Dazu gibt es noch schicke Felgen, eine exklusive Farbpalette sowie viel Chrom im Außen- und Inneneinsatz.

Peugeot bleibt sparsam

Mit 6.000 Verkaufseinheiten soll der neue 2008 Schwung in die Absatzzahlen der Löwenmarke bringen. Der Crossover, der sich optisch stark an die Designvorgaben eines SUV orientiert, startet im Juni zu Preisen ab ca. 18.000 Euro. Das nur als Fronttriebler erhältliche Fahrzeug teilt sich mit dem 208 nicht nur die Plattform, sondern auch weitgehend das Motorenangebot des Kleinwagens. Ein Diesel-Hybridantrieb wie beispielsweise im 3008 ist indes aus Kostengründen nicht vorgesehen.

In der nächsten Generation des 208 bzw. des 2008 könnte jedoch das mit Bosch entwickelte „Hybrid-Air“-System Einzug halten. Dies wohl ab 2016 verfügbare System kombiniert einen Benzinmotor mit einem Druckluftenergiespeicher. Ein Kleinwagen wie der 208 könnte sich so mit durchschnittlich 2,9 Liter begnügen. (CO2-Ausstoß: 69 g/km). Sonnenhungrige Frischluftfans müssen sich allerdings mit dem 207 CC zufriedengeben. Eine CC-Variante vom 208 wird es nicht geben. Zum Trost baut Peugeot den 207 CC noch ein wenig weiter und legt Mitte Februar ein Sondermodell des Cabrios auf.

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