RallyeWRC Mexico
Sebastian Ogier mit Blitzstart

9. März 2013 | kommentieren
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Für Mikko Hirvonen startet die Rallye Mexiko nach Plan. Der Citroen-Pilot holte sich den Sieg in der Qualifikation. Damit kann er sich für den ersten harten Rallye-Tag mit insgesamt elf Wertungsprüfungen (WP) die Startposition aussuchen. Das ist bei einem WRC-Lauf ein taktischer Vorteil, denn die Streckeneigenschaften – besonders auf Schotter – verändern sich mit jedem Fahrzeug das auf die Piste geht.

„Die Rallye Mexico ist für mich der eigentliche Saisonauftakt. Wir haben nun eine gute Vorstellung vom Niveau unserer Konkurrenten. Ich denke, wir können sagen, dass wir auf jeder Etappe kämpfen und eine Serie von fehlerlosen Läufen hinlegen müssen, um als Sieger aus einer Rallye hervorgehen zu können“, erklärte der Finne in Léon. Weil Sébastien Loeb nicht mehr alle WM-Läufe bestreiten wird, „ist diese Rallye schon etwas Besonderes für Citroën Racing. Es ist wahrlich der Beginn einer neuen Ära für die WRC. Aber ich glaube nicht, dass der Druck auf mich dadurch wächst. Meine Aufgabe ist es, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und dazu beizutragen, dass Citroën gewinnt“, so Hirvonen weiter.

Fabelhafte Zeit von Ogier

Sébastien Ogier legte gleich zu Beginn des Freitages einen Blitzstart hin. Obwohl mit Startposition neun im taktischen Nachteil, brannte er gleich auf der ersten WP des Tages eine Fabelzeit in den mexikanischen Kies. Mit einem Vorsprung von 10,4 Sekunden verwies er Mikko Hirvonen auf Rang zwei und bewies damit seine fahrerische Klasse.

Pech hatte Volkswagen-Pilot Jari-Matti Latvala am ersten „Großkampftag“. Rund 500 Meter nach dem Start zur ersten Wertungsprüfung in der Gegend um das Städtchen Silao – hier produziert übrigens Volkswagen seit Kurzem Motoren für den amerikanischen Markt – lag ein Stein auf der Piste. Latvala konnte nicht mehr ausweichen. Sein Auto wurde zurück in den Servicepark gebracht.

Fieberhaft reparieren die Volkswagen-Mechaniker den beschädigten Querlenker. Kurze Zeit später ist Latvalas Auto wieder einsatzbereit. Doch durch die ungeplante Reparatur muss der Finne in Volkswagens Diensten einige Wertungsprüfungen auslassen. Mit der Zeitstrafe von 50 Minuten war der Kampf um die Podestplätze nicht mehr möglich.

Als reine Vorsichtsmaßnahme haben die Mechaniker auch den Querlenker bei Sébastien Ogier getauscht. Er erwischte kurze Zeit später den selben Stein – und hatte Glück, denn der Stein schlug ein paar Zentimeter weiter neben der Stelle ins Fahrwerk ein, als bei Jari-Matti Latvala.

Die Konkurrenz schläft nicht

Auch Dani Sordo (Citroen) zeigt sich in Mexiko siegeshungrig. „Ich mag diese Rallye, insbesondere wenn die Etappen zum zweiten Mal absolviert werden und viel mehr Grip auf der Strecke ist. Dies bedeutet, dass die Qualifikation und die Wahl der Startposition für den ersten Renntag sehr wichtig sind“, sagte er im Servicepark. Nach insgesamt 13 gefahrenen WP lag Sordo am Freitag-Abend auf Gesamtrang fünf.

Geprägt war der Freitag vom Dreikampf an der Spitze. Mikko Hirvonen auf Citroen, Mads Østberg auf Ford und Sébastien Ogier auf Volkswagen lieferten sich ein spannendes Rennen, das Einer am Tagesende deutlich für sich entscheiden konnte. Nach 160 WP-Kilometern führt der Franzose Ogier nun klar mit 33 Sekunden Vorsprung vor Mads Østberg und Mikko Hirvonen (+ 42).

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