Toyota Proace
Franko-Japaner fürs Gewerbe

4. Juli 2013 | kommentieren

Rund ein Jahr nach dem Startschuss der Nutzfahrzeugkooperation bringt Toyota nun einen Transporter mit PSA-Genen auf den Markt.

Verzicht auf Kleinbus-Version

Die Nutzfahrzeug-Kooperation von Toyota und PSA zeigt erste Ergebnisse. Mit dem Transporter Proace bringen die Japaner Mitte September eine leicht angepasste Version des Peugeot Expert/Citroen Jumpy zu Preisen ab 25.900 Euro (21.770 Euro netto) auf den Markt. Während die optischen Änderungen marginal sind, bietet der Nachfolger des Hiace eine bessere Sicherheitsausstattung als seine französischen Cousins.

Zudem verzichtet Toyota auf eine Kleinbus-Version. Den Proace gibt es lediglich als Kastenwagen, wahlweise geschlossen oder vollverglast. Auch eine Version mit Doppelkabine ist im Programm. Der Kunde kann zwischen zwei Längen und zwei Höhen, einer und zwei Schiebetüren sowie zwischen Heckklappe und Doppeltür wählen.

Erstes Modell der Kooperation

Das Antriebsprogramm besteht aus drei Dieselmotoren mit Leistungswerten zwischen 66 kW/90 PS und 120 kW/163 PS. Anders als bei PSA zählt der Schleuderschutz ESP zur Basisausstattung. Ebenfalls immer an Bord sind elektrische Fensterheber und einen Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem Berganfahrhilfe, Tempomat und eine Bluetooth-Freisprechanlage.

Die Kooperation der beiden Konzerne wurde im Juli 2012 bekannt gegeben. Der von PSA mehr oder weniger eins zu eins übernommene Proace ist das erste daraus hervorgegangene Modell. Beim Nachfolger wollen beide Konzerne bereits bei der Entwicklung zusammenarbeiten.

//Artikel bewerten
//Links zu Toyota
//Artikel empfehlen

//Schreibe deine Meinung!



* (Pflichtfeld)