Chevrolet Camaro Coupé/Cabrio
Auffälliges Luftholen

21. August 2013 | kommentieren

„Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt man ohne ihr“ – eine Redensart, die das Lebensmotto der amerikanischen Muscle-Cars sein könnte. So auch das des Chevrolet Camaro, der in seiner überarbeiteten Version noch weniger unauffällig ist als zuvor.

Nicht, dass der Chevrolet Camaro bisher optisch besonders brav gewesen wäre. Mit der Modellpflege gut zwei Jahre nach dem Marktstart in Deutschland bekommen Käufer des US-Sportwagens noch einen Hingucker oben drauf – und zwar auf die Motorhaube. Die Preise des ab Ende des Jahres in Deutschland erhältlichen Camaro bleiben unverändert bei 39.990 Euro für das Coupé, 44.990 Euro für das Cabrio.

Neue Lufthutze auf der Motorhaube

Auffälligste Änderung ist die neue Lufthutze auf der Motorhaube, die für eine aggressivere Optik, aber auch für die stärkere Durchlüftung des Motorraums und eine bessere Aerodynamik sorgen soll. Der untere Kühlergrill ist gewachsen, während der obere Lufteinlass schmaler ausgeführt ist. Die Maßnahmen sollen die Aerodynamik optimieren und zusätzliche Fahrstabilität bieten. Am Heck sind Kofferraumdeckel, Diffusor und die schmalen Rückleuchten modifiziert.

© Chevrolet
Der untere Kühlergrill ist gewachsen, während der obere Lufteinlass schmaler ausgeführt ist

Auch im Innenraum wurde modernisiert, unter anderem mit einem Headup-Farbdisplay und optionalen Recaro-Sportledersitzen für das Coupé. Das Infotainment-System kann mit Apps erweitert und per Spracherkennung bedient werden, es liest umgekehrt auch Textnachrichten vor. Unverändert bleibt die Motorisierung mit dem V8-Benziner (318 kW/432 PS), serienmäßig ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Chevrolet präsentiert das Camaro-Facelift auf der IAA (12.-22. September).

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