BMW 2er
Eins plus

25. Oktober 2013 | kommentieren
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Nachdem nun schon Coupé und Cabrio des BMW 3er zur 4er-Baureihe geworden sind, führen die Münchner ihre neue Nomenklatur mit der 2er-Reihe weiter. Das neue Coupé soll dabei in gewisser Hinsicht an eine andere 2 in der BMW-Historie anknüpfen.

Eine Handbreit länger als die 1er-Reihe

Zahlenspiele in München: Im März kommt das neue Kompakt-Coupé von BMW auf den Markt, dafür machen die Bayern gemäß ihren neuen Modell-Bezeichnungen eine weitere Baureihe auf: Der 2er unterscheidet sich aber nicht nur durch die Zahl im Namen vom Vorgänger 1er Coupé. Unter anderem den Preis haben die Münchner  angepasst: Das Einstiegsmodell 220i für 29.950 Euro liegt rund 1.300 Euro über dem Preis des Vorgängers.

© BMW
Um 7,2 Zentimeter ist der Zweitürer in der neuen Generation in die Länge gewachsen und ist damit gut eine Handbreit länger als die 1er-Reihe

Um 7,2 Zentimeter ist der Zweitürer in der neuen Generation in die Länge gewachsen und ist damit gut eine Handbreit länger als die 1er-Reihe. Dank gestreckter Linienführung wirkt der Kompakte sogar noch etwas größer, die eigenständige Frontgestaltung lässt ihn erwachsener auftreten. Drei Zentimeter breiter ist das neue Coupé auch geworden, was sich auf Kopf- und Beinfreiheit, sowie aufs Kofferraumvolumen auswirkt, das nun 390 Liter beträgt.

Kraftvoll und agil

In Sachen Fahrdynamik soll die neue Baureihe an eine andere 2 in der BMW-Historie anknüpfen: Die oft als 02-Serie bezeichneten, zweitürigen Mittelklasse-Limousinen der 1960/70er Jahre sind bekannt für ihr agiles Handling, der 2002 turbo war das erste mit einem Abgasturbolader ausgestattete Modell eines europäischen Herstellers. Entsprechend kraftvoll und agil soll sich auch der kompakte Namensvetter fahren.

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Ein hochwertiger Innenraum zeichnet auch die neue Baureihe aus

Dabei kommt im 220i als erstem BMW Kompaktmodell die 135 kW/184 PS starke Ausführung des 2,0 Liter-Vierzylinder-Benzinmotors zum Einsatz. In 7,0 Sekunden beschleunigt das Coupé so von null auf 100 km/h, bei 235 km/h ist Schluss. Der Direkteinspritzer genehmigt sich dabei im Schnitt zwischen 6,1 und 6,3 Litern je 100 Kilometer, mit Automatik kann man den Wert laut BMW noch um etwa 0,3 Liter senken. Die Verbrauchsreduzierung gibt der Hersteller mit 14 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell an, bei einer um 10 kW/14 PS höheren Leistung.

Außerdem Vierzylinder-Dieselmotor

Zum Verkaufsstart ist außerdem ein Vierzylinder-Dieselmotor erhältlich, der im BMW 220d Coupé 135 kW/184 PS erzeugt (ab 32.500 Euro). Gemeinsam mit ihnen geht auch der von einem Reihensechszylinder-Motor mit 240 kW/326 PS angetriebene M235i für mindestens 43.750 Euro ins Rennen. Unmittelbar danach folgen zwei weitere Vierzylinder-Selbstzünder: der 218d (105 kW/143 PS) und der 225d (160 kW/218 PS), für die der Hersteller noch keine Preise bekannt gibt. Lehnt sich die Preisgestaltung an die des Vorgängers an, wird der 218d etwas günstiger als der 220i. Serienmäßig überträgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraft, optional können alle Motoren mit einem Achtgang-Automatikgetriebe (serienmäßig im 225d) kombiniert werden.

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Zum Marktstart geht auch der von einem Reihensechszylinder-Motor mit 240 kW/326 PS angetriebene M235i ins Rennen

Neben Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, CD-Radio und Klimaautomatik ist auch BMWs Fahrerlebnisschalter serienmäßig. Als optionale Assistenzsysteme stehen unter anderem adaptives Kurvenlicht, Park- und Spurhalteassistent sowie ein adaptiver Tempomat zur Wahl. Eine fest eingebaute SIM-Karte sorgt optional für die Vernetzung des Fahrzeugs.

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