Mit dem Baum auf dem Dach
Der Weihnachtscrashtest

25. November 2013 | kommentieren

Was passiert, wenn Nordmanntanne oder Blaufichte nur mit Gummi-Schnüren fixiert sind, hat der ADAC in einem Crashtest geprüft. Vorhersehbares Ergebnis: Der Baum fliegt.

Es dauert nicht mehr lange bis die Ersten die Weihnachtsvorfreude packt und sie losziehen, um ihren diesjährigen Christbaum zu erstehen. Wer dabei auf sein Auto als Transportmittel setzt, sollte vorsichtig sein, wie ein aktueller Crashtest des ADAC zeigt. Die Befestigung des Christbaums mit Schnüren, Gummi-Riemen oder Expandern ist nicht ausreichend.

Bei einem simulierten Unfall mit 50 km/h flog der nur mit Gummi-Riemen auf dem Fahrzeugdach befestigte Baum über die Motorhaube nach vorne. Bei einem echten Crash wäre die Tanne, die im Test 32 kg wog, zur echten Gefahr geworden. Beim Gegentest wurde der Christbaum mit handelsüblichen Spanngurten fixiert und blieb sicher auf dem Dach.

Neben der richtigen Befestigung sollten Autofahrer auch darauf achten, dass die Baumspitze beim Transport nach hinten zeigt, so dass der Fahrtwind die Äste nicht abreißen kann. Weder nach vorn noch zur Seite dürfen Äste über das Fahrzeug hinausreichen. Ragt der Weihnachtsbaum mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss er mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden. Außerdem darf die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigt werden. Auch Kennzeichen, Scheinwerfer, Blinker oder Rückleuchten dürfen nicht verdeckt sein. Ist die Ladung nicht korrekt gesichert, droht ein Bußgeld von bis zu 50 Euro.

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