Detroit 2017: Ford
F-150 & Zukunftsmodelle

10. Januar 2017 | kommentieren

Die CES in Las Vegas war die Messe der neuen Kooperationen zwischen den Autoherstellern und Größen der Digitalisierung. In Detroit bei der North American International Auto Show (NAIAS, –22.1.2017) geht es mehr um die Veränderungen der Automobilindustrie von innen heraus. Eines der Beispiele: Die Ford Motor Company stellt unter anderem den Jahrgang 2018 des in den USA erfolgreichsten Personenwagens, des Pick-ups F-150, vor. Gleichzeitig zeigt das Unternehmen auch seine Ideen zur „Stadt der Zukunft“ („City of Tomorrow“) und stellt seinen Mitfahrservice Chariot vor.

„Noch in diesem Jahr schalten wir auf unserem Weg zum Auto- und Mobilitätsspezialisten in den nächsthöheren Gang“, betont Ford-Vorstandsvorsitzender Mark Fields. „City of Tomorrow“ zeigt Denk- und Lösungsansätze und unterstreicht die Strategie des Unternehmens, über das automobile Kerngeschäft hinaus auch im stark wachsenden Markt für Mobilitätsdienstleistungen zu expandieren. So wird Ford zum Beispiel den innovativen Mitfahrservice Chariot neben San Francisco (Kalifonrnien) und Austin (Texas) noch in diesem Jahr in acht weiteren Städten anbieten.

© Ford
NAIAS 2017: Joe Hinrichs, Ford President of the Americas.

Darüber hinaus gab Ford für 2019 das Comeback des mittelgroßen Pick-ups Ranger in Nordamerika bekannt, während mit dem Bronco ein weiterer Klassiker aus der SUV-Modellpalette ab 2020 das weltweite Angebot ergänzen wird.

Der Ford F-150, Modelljahrgang 2018, wird erstmals auch mit einem Diesel-Motor verfügbar sein. Es handelt sich dabei um ein 3,0-Liter-V6-Aggregat, das die Benzin-Motoren mit bis zu 5,0 Liter Hubraum ergänzen wird. Die Leistungsdaten sind noch nicht bekannt. Darüber hinaus wird der populärste amerikanische Wagen mit umfassenden Assistenz-Systeme aufwarten. Außerdem wird das sprachgesteuerte Konnektivitätssystem Sync 3 mit App-Link und Touchscreen sowie das hochwertige B&O-Play-Audio-Soundsystem lieferbar sein.

© Ford
Ford F-150.

Die Produktion des Ranger für Nordamerika war 2011 nach knapp 20 Jahren eingestellt worden. Beim künftigen Modell wird es sich um eine speziell auf die Bedürfnisse der nordamerikanischen Kunden zugeschnittene Version für Kunden handeln, die einen Pick-up wollen, der unterhalb des F-150 angesiedelt ist. Der US-Ranger wird im Werk Wayne im Bundesstaat Michigan vom Band laufen. Der allradangetriebene Ford Bronco – nicht zuletzt aufgrund seiner Off Road-Eigenschaften eine US-Ikone unter den mittelgroßen SUV – soll ab 2020 den weltweiten Markt erobern. Auch er soll im Werk in Michigan produziert werden.

„Wir haben die Wünsche unserer Kunden laut und deutlich vernommen: Sie wollen neue, moderne Fahrzeuge mit enormer Leistungsfähigkeit, die auch großen Fahrspaß bieten“, erläutert Joe Hinrichs, Präsident von Ford für beide amerikanische Subkontinente. „Der Ranger spricht Pick-up-Kunden an, die ein ebenso bezahlbares wie praktisches, robustes und wendiges Fahrzeug in bewährter Qualität von Ford suchen. Der mittelgroße Bronco ist ein kompromissloser Geländegänger mit Allradantrieb für abenteuerlustige Autofahrer, die sich ihren Weg gerne auch abseits befestigter Straßen bahnen.“

Neben diesen ur-amerikanischen Fahrzeugen wird Ford in den kommenden fünf Jahren 13 neue Elektrofahrzeuge entwickeln und dafür 4,5 Milliarden US-Dollar investieren. Dazu gehören unter anderem Hybrid-Versionen des F-150 und des Sportwagens Mustang, zwei Polizei-Einsatzfahrzeuge, der Ford Transit Custom als Plug-In-Hybrid und ein komplett neu entwickeltes CUV (Crossover Utility Vehicle) mit rein batterie-elektrischem Antrieb und einer Reichweite von mindestens 300 Meilen (ca. 482 Kilometern nach US-Norm). Für Anbieter digitaler Mobilitätsdienstleistungen wie etwa Mitfahr- und Kurierservices kommt ab 2021 ein autonom fahrendes Großserienfahrzeug hinzu, das auf ein konventionelles Lenkrad sowie Gas- und Bremspedale verzichtet. (ampnet/Sm)

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