Ford Eco Sport
Der Fiesta für schlechte Wege

25. Februar 2013 | kommentieren

Mini-SUV boomen. Das hat auch Ford erkannt. Ein passendes Modell zum Trend existiert bereits, lässt aber auf sich warten.

Ford holt das Mini-SUV Eco Sport nach Europa. Der Crossover auf Fiesta-Basis ist in Südamerika bereits auf dem Markt, kann leicht modifiziert ab 2014 aber auch in Deutschland gekauft werden. Premiere feiert die Europaversion des höhergelegte Fünftürers auf dem Mobile World Congress (bis 28. Februar) in Barcelona. Anschließend geht es auf den Genfer Salon (7. bis 17. März).
 
Die Verwandtschaft mit dem Fiesta ist kaum noch zu erahnen. Der unter brasilianischer Federführung entwickelte Eco Sport trägt selbstbewusst einen mächtigen Kühlergrill vor sich her, deutet mit Kunststoff-Schwellern und Dachreling Robustheit an und schließt mit einem steilen Heck inklusive Offroad-inspiriertem Reserverad ab. Das brasilianische Modell verfügt auch über Allradantrieb, ob die Europaversion diesen auch erhalten wird, ist noch unklar.
 

© Ford
Am Heck gibt es ein rustikales Ersatzrad

Die technische Basis für den Mini im Matsch liefern Fiesta und B-Max, von denen Ford auch zwei Motoren übernimmt. Top-Triebwerk wird der 92 kW/125 PS starke 1,0-Liter-Turbobenziner, einziger Diesel ein 66 kW/90 PS starker 1,5-Liter-Motor. Aufgefüllt wird das Programm von einem in Deutschland bisher nicht angebotenen 1,5-Liter-Benziner mit 80 kW110 PS, der außer mit Fünfgang-Handschaltung auch mit Sechsgangautomatik zu haben ist.
 
Gebaut wird der Europa-Eco Sport nicht wie sein südamerikanisches Pendant in Brasilien, sondern voraussichtlich in Indien. Preise nennt Ford noch nicht, sie dürften sich aber an denen des Konkurrenzmodells Opel Mokka orientieren, der mit 18.990 Euro in der Preisliste steht. Zum weiteren Umfeld zählen Nissan Juke, VW Cross Up und Mini Countryman.

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