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Shanghai 2013: Mercedes
Crossover GLA

17. April 2013 | kommentieren

Mercedes stellt sein neues kompaktes Crossover-Coupé GLA auf der Automobilmesse in Shanghai vor. Es kommt damit deutlich vor den Konkurrenzmodellen BMW X2 (2016) und Audi Q2 (2015) auf den Markt.

Speziell entworfene Reifen

Das Design präsentiert sich geschwungen dynamisch und mit kraftvollen Linien. Sportlich elegant wirkt die Studie. Auf den 20 Zoll großen Rädern im markanten Fünf-Speichen-Turbinendesign sitzen Reifen im Format 255/45 R20. Sie wurden eigens für den Concept GLA entworfen: Ihr Profil ist so gestaltet, dass es die Linien der Speichen aufgreift und diese optisch verlängert.

Der Dachspoiler nimmt die Struktur der hinteren Dachbeplankung in gekonnter Art und Weise auf und beherbergt das Zusatzbremslicht. Die doppelflutige Abgasanlage demonstriert den sportlichen Anspruch.
Die Rückwandtür besitzt eine Zuziehhilfe und schließt/öffnet elektrisch. Wird sie samt der einteiligen Rückleuchten nach oben geschwenkt, werden Zusatzleuchten sichtbar, die den rückwärtigen Verkehr bei geöffneter Heckklappe warnen. Weitere Beleuchtungseinheiten beherbergt der hintere Querträger auf der Dachreling.

Neu interpretiertes Interieur

Das Interieur reiht sich gestalterisch in die Familie der neuen kompakten Mercedes-Modelle ein, jedoch neu interpretiert als moderner SUV. Dabei dominieren Leder und dunkel galvanisiertes Aluminium. Die vier Einzelsitze und die Türmittelfelder sind mit braunem Naturleder bezogen. Nicht nur die Farbe erinnert an Sättel, sondern auch die Verarbeitung: Insgesamt finden sich im Concept GLA über 20 Meter von Hand verarbeitete Nähte, sie halten die offenen Lederkanten zusammen. Auf den Sitzflächen, die in der Mitte Einschübe aus hochwertigem Segeltuch tragen, unterstreichen Prägungen des Leders das Sattelthema. Die vier Sportsitze mit integrierten Kopfstützen besitzen allesamt beleuchtete Spangen im Durchbruch der Kopfstützen. Graues Naturleder mit einer grafischen Narbung wird unter anderem an der Rückseite der Vordersitze verwendet.

„Mit dem Concept GLA beschreiten wir einen neuen Weg im kompakten SUV-Segment – er ist die sportliche und coupéhafte Evolution dieser Fahrzeug-klasse“
(Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars)

Die Armaturentafel ist mehrlagig konstruiert. Auf der belederten Oberfläche sitzt eine Trägerstruktur aus mattiertem und poliertem Aluminium, die auch alle Instrumente hält. Die Schrauben sind sichtbar und besitzen ein eigens entwickeltes Design. Eine Plexiglasabdeckung schützt vor Verschmutzung. Hinterleuchtung betont den Eindruck schwebender Ebenen. Die Tasten, mit denen sich „Comand Online“ bedienen lässt, sollen einen Eindruck von technischer Präzision hinterlassen. Dazu wurde Plexiglas von hinten schwarz lackiert und die Piktogramme ebenfalls von hinten eingefräst und aufgefüllt.

Federbelastetens Vier-Punkt-Gurtschloss

Die Luftdüsen in der Instrumententafel und im Fond sind eine stilistische Weiterentwicklung. Wie beim Concept A-Class und beim Concept Style Coupé sind sie hinterleuchtet ausgeführt. Abhängig davon, welche Temperatur die Insassen bei der Innenraumklimatisierung wählen, ändern sie ihre Farbe. Bei 22 Grad leuchten sie weiß, wird kühlere Frischluft für den Innenraum gewählt, sind sie blau, beim Wunsch nach warmer Luft erstrahlen sie rot.

Sicher verzurren lässt sich Gepäck mit Hilfe eines federbelasteten Vier-Punkt-Gurtschlosses aus dem Helikopter-Bau. Die Rückenlehnen der hinteren Sportsitze lassen sich mit einem Griff nach vorne klappen, es entsteht eine ebene Ladefläche.

„Comand Online“

Die Frontscheinwerfer des Konzeptfahrzeugs sind mit jeweils einem Laserbeamer ausgerüstet. Diese dienen nicht nur als Fahrlicht, sondern können auch Bilder und Filme auf Leinwände oder Flächen projizieren. Als Quelle können alle Formate dienen, die über „Comand Online“ verwaltet werden. Der Concept GLA besitzt zwei Kameras, die vorne in der Dachreling sitzen. Aber nicht nur 3D-Aufnahmen während der Fahrt sind möglich: Die HD-Kameras lassen sich abnehmen und zum Beispiel auf einem Mountainbike-Helm befestigen. Je ein Zusatzscheinwerfer an jeder Kamera sorgt für gute Beleuchtung in allen Situationen. Alternativ zur Projektion lassen sich die Filme auch im Innenraum auf dem Bildschirm von „Comand Online“ betrachten.

Mit den Laserbeamern lassen sich beispielsweise auch die Abbiegehinweise des Navigationssystems als Pfeile auf die Fahrbahn projizieren – auch andere Verkehrsteilnehmer könnten so sehen, wohin der Fahrer will. Bei der „Coming-home“-Funktion pulsiert das blaue Licht und signalisiert, dass das Fahrzeug auf seinen Fahrer wartet. Während das Fahrlicht erstmals von einem Laser erzeugt und über eine Spiegellinse umgelenkt wird, dienen für das Tagfahrlicht in Form der charakteristischen Fackel und für die Blinker jeweils LED. Die Blinker wurden als digitales Lauflicht realisiert.

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