Skoda Octavia Combi
Dynamischer Lademeister

2. Mai 2013 | kommentieren

Bei der Vorstellung der dritten Generation des Skoda Octavia Combi inclusive der Allrad-Version gibt sich der Skoda Vorstandsvorsitzende Prof. Winfried Vahland zuversichtlich. Und er hat auch allen Grund dazu.

„Der Octavia ist das Herzstück unserer Marke und unser mit Abstand meistverkauftes Auto. Rund ein Drittel aller in den vergangenen 16 Jahren verkauften Octavia waren dabei Kombis und ich bin davon überzeugt, dass die neue Generation mit ihrem Raumangebot und Funktionalität, ihren Fahrleistungen und  Wirtschaftlichkeit noch besser verkauft werden wird. Dabei ist das ein hohes Ziel, war doch sein Vorgänger in 2012 der meistverkaufte Combi in Europa“
(Prof. Winfried Vahland, Skoda-Vorstandsvorsitzender)

Prof. Winfried Vahland hat auch allen Grund überzeugt zu sein. Denn der komplett neu gestaltete Octavia Combi ist nicht nur geräumig und funktional, sondern sieht auch gut aus. Während die Front identisch mit der der Limousine ist, unterscheiden sich die Seitenansicht und das Heck. Die geschlossene Seitengrafik wird durch die hohe Tornadolinie markant betont, die Dachlinie fällt sanft nach hinten ab und die Heckleuchten reichen weit in den seitlichen Heckbereich hinein und schließen damit direkt an der Tornadolinie an. In der Gesamtansicht ergibt dies eine dynamisch-fließende Silhouette von der Front-bis zur Heckscheibe. Die Optik bei dem um 9 Zentimeter auf 4,66 Meter gewachsenen Combi stimmt also.

Viel Platz für Passagiere und Gepäck

Das gleiche gilt für den Innenraum, dessen Länge um 3,3 Zentimeter auf 1,78 Meter erweitert wurde. Möglich machte dies auch der um fast elf Zentimeter längere Radstand, wovon nicht nur das Fahrverhalten, sondern eben auch die Passagiere profitieren. Selbst sehr groß gewachsene Passagiere sollten im Fond keine Probleme mit der Bein-, aber auch der Kopf- und Ellbogenfreiheit haben, da der Combi in der Breite ebenfalls zugelegt hat und die Kopffreiheit sowohl vorne als auch hinten erhöht wurde.

Platz satt gibt es auch im Kofferraum. Das Volumen legte gegenüber dem Vorgänger um fünf auf 610 Liter zu. Klappt man die Rücksitzbank um, erhöhte sich das Volumen auf satte 1.740 Liter, wobei sich die Rücksitzlehne bequem per Knopfdruck vom Kofferraum aus umlegen lässt. Bei umgelegtem Beifahrersitz können sogar bis zu 2,92 Meter lange Gegenstände transportiert werden. Erstmals gibt es im Ladeabteil einen doppelseitigen Bodenbelag. Generell sorgt ein hochwertiger Teppichbelag für Komfort und ansprechende Optik. Für den Transport nicht ganz sauberer oder nasser Gegenstände wird der Belag einfach umgedreht, der dann eine schmutz- und wasserabweisende Fläche aufweist.

Leistungsstarke und dennoch sparsame Triebwerke

Für den Vortrieb stehen je vier überarbeitete bzw. neu entwickelte Benzin- und Diesel-Triebwerke zur Verfügung, die bis zu 17 Prozent verbrauchsärmer als die Vorgängergeneration sind. Die Palette reicht vom 1,2 TSI mit 63 kW bis zur Top-Motorisierung, dem 1,8 TSI mit einer Leistung von 132 kW. Bis auf die Basis-Versionen sind alle Motoren mit Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet. Top-Spar-Modell ist die Greenline-Version – ein 1,6 TDI mit 81 kW Leistung – , die sich im Normverbrauch mit 3,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer begnügt. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 87g/km. Später ist auch eine Erdgas-Variante vorgesehen.

In der Allrad-Version werden drei Triebwerke angeboten: Der 1,8 TSI mit 132 kW, der 1,6 TDI mit 77 kW und der 2,0 TDI mit 110 kW, alle ebenfalls mit Start-Stopp und Recuperation serienmäßig ausgestattet. Die Verbrauchs- und Emissionswerte liegen gegenüber dem Vorgänger um durchschnittlich 14 Prozent niedriger und lassen so auch das Fahren auf schwierigem Untergrund deutlich preiswerter werden.

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