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Ford Focus
Electric ab 39 900 Euro

24. Juni 2013 | kommentieren

Zu Preisen ab 39 900 ist ab sofort der Ford Focus Electric bestellbar. Das Fahrzeug kann von Gewerbekunden zu einer monatlichen Rate von 555 Euro (brutto) auch geleast werden. Für Privatkunden bietet die Ford-Bank besondere attraktive Finanzierungsmodelle an.

Der Ford Focus Electric ist in Nordamerika bereits seit rund eineinhalb Jahren lieferbar und wird für die europäischen Märkte im Ford-Werk Saarlouis im Saarland gebaut. Herzstück des Elektrofahrzeugs sind die beiden Lithiumionen-Batterie-Blöcke mit einer Gesamtkapazität von 23 kWh (Gewicht insgesamt ca. 300 Kilogramm). Sie werden je nach Außentemperatur entweder gekühlt (Flüssigkeit) oder beheizt, um stets die optimale Reichweite für den Kunden zu ermöglichen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Batterien stets in ihrer optimalen Betriebstemperatur arbeiten.

Bei 15 Ford-Partnern für Elektrofahrzeuge

Der Ford Focus Electric wird in Deutschland zunächst von rund 15 Ford-Partnern für Elektrofahrzeuge vertrieben, die vor allem große Städte und Ballungszentren wie zum Beispiel Berlin, Hamburg, Köln, München, Stuttgart abdecken. Das gewerbliche Leasingangebot mit 555 Euro Monatsrate bezieht sich 36 Monate Laufzeit und 12 000 Kilometer jährliche Laufleistung bei einer Sonderzahlung von 9644,18 Euro.

Während der Fahrt werden die Batterien durch das regenerative Bremssystem aufgeladen. Das bedeutet: Der Antriebsstrang des Ford Focus Electric nutzt durchschnittlich 95 Prozent der kinetischen Energie, die beim Bremsen freigesetzt wird, und führt diese Energie in Form von elektrischem Strom in die Akkus zurück (Rekuperation). Dabei unterstützt die „Brems-Coach“-Technologie einen möglichst gleichmäßigen Bremsvorgang, damit mehr Energie in die Batterien zurückfließen kann, was sich positiv auf die Reichweite auswirkt.

Zum Ladevorgang

Je mehr überschüssige kinetische Energie zurückgewonnen wird, desto größer die Reichweite. Erkennbar wird das für den Fahrer auf einem Bildschirm im Cockpit, der sich nach und nach mit animierten Schmetterlingen füllt – und zwar für jeden durch Rekuperation oder effizientes Fahren neu hinzu gewonnenen Kilometer mit einem weiteren, blau schimmerndem und Flügel schlagendem Insekt.

Das Laden der Batterien über das mitgelieferte Kabel an einer Haushaltssteckdose (10 Ampere) dauert elf Stunden und verkürzt sich durch eine stationäre Ladebox (16 Ampere), die zu Hause installiert ist, auf etwa sechs bis sieben Stunden (16 Ampere). Sie wird beispielsweise vom Ford-Partner Schneider Electric installiert. Alternativ ist auch das Laden über eine stationäre Ladebox mit ebenfalls 16 Ampere möglich, die öffentlich zugänglich ist (16 Ampere). Dazu ist ein spezielles Kabel nötig, das über den Ford-Partner für Elektrofahrzeuge erworben werden kann. Auch hier dauert der Ladevorgang sechs bis sieben Stunden. Bei einem 32 Ampere-Anschluss verringert sich die Ladezeitzeit auf drei bis vier Stunden.

Ford hat außerdem sichergestellt, dass jeder Kunde in Deutschland die Möglichkeit hat, den Focus Electric mit Öko-Strom zu betreiben. So bietet Ford über seine Partner Naturstrom und die in Köln ansässige Rhein-Energie deutschlandweit jedem Kunden die Lieferung von Strom an, der garantiert CO2-neutral erzeugt wurde.

Der Focus Electric für Europa basiert auf der Ausstattung Titanium. Serienmäßig sind unter anderem Sony-Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera und Ford Sync mit Notruf-Assistent sowie ein Türkantenschutz.

Ford gewährt auf den Focus Electric (Fahrzeug und alle elektrischen Komponenten) fünf Jahre Garantie.

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