Volvo 2014
Frisch, frischer, Volvo

25. Juli 2013 | kommentieren

Auch relativ neue Assistenten lernen dazu. Volvo hat nun einem beigebracht, nicht nur für Fußgänger zu bremsen. Und auch sonst werden die Autos des nächsten Modelljahres sensibler.

Das Jahr 2013 hat just die erste Halbzeit absolviert, da präsentiert der schwedische Automobilhersteller Volvo bereits die Modelle für das Jahr 2014. Über 4.000 Veränderungen standen für die auf Sicherheit und fortschrittliche Optik getrimmten Ingenieure und Designer im Hauptquartier von Göteborg in der Aufgabenliste. Damit ist der Modelljahreswechsel 2013/2014 für Volvo der größte in der Unternehmensgeschichte und so kann der schwedische Premium-Hersteller eine äußerst frische Modellpalette vorweisen: Acht von neun Modellen sind zurzeit jünger als ein Jahr, nur das SUV-Flagg- und Dickschiff XC 90 hat viel mehr Erfahrungsjahre auf dem Buckel, wird aber Ende nächsten Jahres als komplett neues Modell seine zahlreichen Offroadfans beglücken.

Modelle von Grund auf überarbeitet

Ein neues Volvo-Einstiegsmodell ist ab sofort für 22.550 Euro zu haben. Der kompakte, 4,37 Meter lange, V40 T2 leistet 88 kW/120 PS bei 4.000/min und das maximale Drehmoment von 240 Newtonmetern sorgt für einen erstaunlich knackigen Durchzug. In 9,9 Sekunden sind Tempo 100 erreicht und die Höchstgeschwindigkeit liegt knapp unter 200 Sachen, bei 195 km/h. Die fünftürige, fünfsitzige Schräghecklimousine hat mit dem Basismotor einen Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern Super auf 100 Kilometer. Das entspricht einer CO2-Emission von 124 Gramm je absolvierten Kilometers.
 

© Volvo
Ebenfalls erhältlich für den Volvo S60 (im Bild), V60 und XC60 ist der optionale Cross Traffic Alert

Die Volvo-Modelle S60, V60 und XC60 sowie der V70, XC70 und der S80 wurden von Grund auf überarbeitet. Insgesamt wirkt die Modellpalette wertiger, auch im Innenraum, wo zahlreiche Modifikationen Augen und Fingerspitzen erfreuen. Man merkt, dass Volvo seine Markenstrategie „Designed Around You“ äußerst ernst nimmt und viele Details sinnvoll verbessert hat. Das typisch skandinavische Design äußert sich bekanntermaßen durch klare Linien, einfache Formen und glatte Oberflächen.

Optimierter Notbremsassistent

Auch technische Innovationen, wie beispielsweise der lebensrettende Notbremsassistent wurden optimiert. Das eigentlich auf Fußgänger geeichte, sensor- und kamerabasierte System erkennt nun auch Radfahrer, die vor dem Fahrzeug plötzlich ausscheren, und bremst das Fahrzeug bei einer drohenden Kollision automatisch ab. Das Motorabwürgen bei schrägen Straßen hat auch ein Ende.

Alle Volvo-Fahrzeuge mit Schaltgetriebe haben ab sofort serienmäßig einen Berganfahrassistenten. Bereits die zweite Generation des Totwinkelwarners, bei Volvo BLIS (Blind Spot Information System) genannt, kann nun als Option bestellt werden. Das System arbeitet jetzt radarbasiert, erkennt Fahrzeuge in bis zu 70 Metern Entfernung und warnt vor dann riskanten Spurwechseln. Ebenfalls erhältlich für den Volvo S60, V60 und XC60 ist der optionale Cross Traffic Alert. Das System warnt beim Rückwärtsfahren vor Querverkehr in einem Umkreis von bis zu 30 Metern sowie vor sich nähernden Fußgängern und Fahrradfahrern.


 

© Volvo
Ebenso wie der XC70

„Sensus Connected Touch“ heißt bei den innovativen Schweden das System, dass das Internet auf die vier Räder und in die Fahrgastzelle befördert. Neu sind hier die Möglichkeiten auch in Volvo-Fahrzeugen im World Wide Web zu surfen, Online-Verkehrsinformationen, Gefahrenwarnungen und tausende Internetradiostationen zu empfangen.

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