Audi A3 Cabriolet
Absolut bügelfrei

8. September 2013 | kommentieren

Audi macht sein Kompakt-Cabrio lang. In der neuen Generation basiert der offene A3 erstmals auf der Stufenhecklimousine und wird so vom kompakten Kurzheck-Flitzer zum eleganten Cruiser.

Ästheten können aufatmen

Das Audi A3 Cabrio will in der kommenden Generation nicht mehr nur die vierfach beringte Variante des offenen VW Golf sein. Mit gestreckter Karosserie und 20 Zentimetern Längenzuwachs steht er deutlich erwachsener da als sein Vorgänger, wirkt aus jeder Perspektive noch eleganter, sportlicher und reifer – sparsamer ist er ebenfalls.

© Audi
Das Cabrio basiert auf der Stufenhecklimousine

Zwar war das kompakte A3 Cabriolet von Audi immer schon ein sehr ansehnliches Auto, aber es gab doch eine Sache, die manchen ein wenig störte – der Überrollbügel, der bei geöffnetem Verdeck hinter den Sitzen aufragte. Das ist bald Vergangenheit. Denn mit dem neuen offenen A3 hat Audi ein Auto geschaffen, das optisch aus jedem Betrachtungswinkel überzeugen soll und daher vollkommen bügelfrei daherkommt. Jedenfalls auf den ersten Blick. Im Notfall ist der Überschlagschutz natürlich weiter zur Stelle, nun jedoch in Form von verborgenen Platten, die bei einem Unfall aus der Karosserie hervorschnellen.

Stattlicheres Auftreten

Das ist nur ein Detail unter vielen an dem vollkommen neu konstruierten Cabriolet auf Basis der Stufenheckversion der jüngsten A3-Generation. Auffälliger noch als der Wegfall der Bügel ist auf den ersten Blick das deutlich stattlichere Auftreten des Viersitzers. Das Cabriolet hat in nahezu allen Proportionen zugelegt. So ist die Gesamtlänge gegenüber dem Vorgänger um fast 20 Zentimeter gewachsen – von 4,24 auf 4,42 Meter. Der Radstand legte von 2,58 auf 2,60 Meter zu, die Breite von 1,77 auf 1,79 Meter. Einen Rückgang gibt es dagegen bei der Höhe: Sie sank um 1,5 Zentimeter auf 1,41 Meter und lässt das Auto dadurch noch sportlicher und gleichzeitig eleganter wirken.

© Audi
Innen geht es gewohnt edel zu

Bemerkenswert, dass das Wachstum der Karosserie nicht mit mehr Gewicht erkauft wurde. Im Gegenteil: Das Gesamtgewicht sinkt gegenüber dem ersten A3 Cabriolet um 50 auf 1.365 Kilogramm – unter anderem dank einer Aluminium-Motorhaube.

Optionales Akustikverdeck

Wie bei seinen übrigen Cabriolets setzt Audi auch beim offenen A3 auf ein klassisches Stoffverdeck. Das öffnet elektrohydraulisch in 18 Sekunden – auch während der Fahrt bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h. Einmal geöffnet liegt es verborgen in einer Wanne und soll das Kofferraumvolumen von 287 Litern nur wenig einschränken. Als Option erhältlich ist ein sogenanntes Akustikverdeck, das die Geräuschentwicklung bei geschlossener Fahrt noch weiter senkt.

© Audi
Der Überrollbügel ist verschwunden

Als Antrieb des A3 Cabriolet stehen bei der Markteinführung im ersten Quartal 2014 zunächst drei Motoren zur Verfügung: Auf Benzinerseite die beiden Turbo-Direkteinspritzer mit 1,4 Liter (103 kW/140 PS) und 1,8 Liter Hubraum (132 kW/180 PS) sowie der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS. Zeitnah nach dem Marktstart sollen als Option der Allradantrieb Quattro sowie weitere Motorisierungen folgen. So wird es einen besonders sparsamen 1,6-Liter-Diesel mit 81 kW/110 PS geben. Auf der anderen Seite steht das  Topmodell S3 mit 221 kW/300 PS in den Startlöchern.

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