Test: Skoda Superb
Weit mehr als ein Facelift

30. September 2013 | kommentieren

Skoda hat sein Flaggschiff Superb mehr als gründlich überarbeitet und will damit in der oberen Mittelklasse der etablierten Konkurrenz weiter Marktanteile abjagen.

Gänzlich neu gestaltete Fahrzeugfront

Skoda punktet nicht nur wegen seines mehr als attraktiven Einstiegspreises von 23.990 Euro, sondern auch durch nochmals verbessertes Fahrverhalten, noch mehr Komfort und vielen Technik-Features. Zudem sinken Verbrauch und Emissionen um bis zu 19 Prozent, was die Wirtschaftlichkeit sowohl der Limousine als auch des Combi nochmals erhöht.

Die Fahrzeugfront wurde bis zur A-Säule gänzlich neu gestaltet. Kühlergrill, Fahrzeuglogo, Front- und Nebelscheinwerfer, Stoßfänger, vordere Kotflügel und die Motorhaube sind neu. Das neue Logo ist nun zentral auf der leicht nach unten ragenden Spitze der Motorhaube positioniert. Für besondere Ausdrucksstärke des neuen Superb-Gesichts sorgen die komplett neu entwickelten Frontscheinwerfer und erstmals gibt es Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht und LED-Blinker.

Deutlich sparsamer

Die clevere Twindoor-Heckklappe hat die Superb Limousine natürlich behalten. Dank dieser einzigartigen, von Skoda patentierten Lösung kann die Heckklappe in zwei Stufen geöffnet werden: Es lässt sich entweder nur der Kofferraumdeckel öffnen oder die gesamte Heckklappe samt Heckscheibe. Das ist jetzt noch einfacher zu bedienen, da jeder Öffnungsart nun je eine Taste zugeordnet ist. Bislang musste für das Öffnen noch eine Umschalttaste gedrückt werden.

Auch in Sachen Motoren- und Antriebstechnik hat der Superb weitere Fortschritte gemacht und ist deutlich sparsamer geworden. Dank Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung (Green tec), die für alle Dieselmotoren und den Basis-Benzinmotor 1,4 TSI mit 92 kW/125 PS serienmäßig sind, reduzieren sich der Verbrauch und damit die Emissionen um bis zu 19 Prozent.

Erhöhtes Komfortangebot

Die Motorenpalette umfasst vier Benzin- und drei Dieselaggregate. Das Angebot erstreckt sich vom 1,4 TSI mit 92 kW/125 PS bis zur Spitzenmotorisierung 3,6 V6 mit 191 kW/260 PS. Als Automatikgetriebe kommen ausschließlich DSG-Sechs- oder -Siebenganggetriebe zum Einsatz. Zudem bietet Skoda für die Superb Limousine und den Superb Combi Allradantrieb an. Die Technik basiert auf einer modernen Haldex-Kupplung der vierten Generation.

Aber auch das Komfortangebot wurde weiter erhöht. Erstmals bieten Limousine und Combi die neueste Generation des Parklenkassistenten. Vorteil: Das neue System unterstützt zusätzlich neben dem Ein- und Ausparken parallel zur Fahrbahn auch das rückwärtige Quer-Einparken im rechten Winkel. Daneben gibt es alle innovativen Komfort-Features, die ein Modell dieser Klasse heute auszeichnen.

Besonders cleverer Vertreter der Mittelklasse

Über das üppige Platzangebot zu schreiben, hieße zwar Eulen nach Athen zu bringen, doch bleibt für „Neulinge“ zumindest festzuhalten, dass sowohl Limousine als auch Combi den mit Abstand größten Kofferraum und die beste Kniefreiheit für hinten sitzende Passagiere bieten. Und jetzt macht eine neue Funktion das Reisen im Fond noch bequemer: Erstmals kann optional der Beifahrersitz auch von hinten elektrisch verschoben werden.

Der überarbeitete Superb bestätigt zudem seinen Ruf als besonders cleverer Vertreter der oberen Mittelklasse, in dem er quasi an jeder Ecke praktische Lösungen für die kleinen Nöte im Auto-Alltag anbietet. Das sind neben dem Regenschirmfach in der linken Hintertür zahlreiche Staumöglichkeiten vorne und hinten, das Ablagefach in der Mittelkonsole, Ablagefächer in den Türen, unter dem Beifahrersitz, das große Handschuhfach, das praktische Brillenfach oder auch die Ablage in der ausklappbaren Mittelarmlehne der Rücksitzbank – alles durchdacht. Oder in der Skoda-Terminologie einfach simply clever.

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