Peugeot RCZ R
Ein starker und teurer Spaß

9. Oktober 2013 | kommentieren

Peugeots Sportcoupé RCZ hat bei der ansonsten eher betulichen Marke für einen Image-Schub gesorgt. Nun geht eine besonders leistungsstarke Version an den Start – und die hat ihren Preis.

Stärkstes jemals von Peugeot aufgelegtes Serienauto

Das stärkste jemals von Peugeot aufgelegte Serienauto sollen sich die Käufer etwas kosten lassen: 41.500 Euro werden als Einstiegspreis für den 199 kW/270 PS starken RCZ R aufgerufen, für den ab sofort Bestellungen entgegengenommen werden. Damit liegt das Sportcoupé deutlich über den Preisen, die andere Hersteller für kompakte Sportler ansetzen.

© Peugeot
Erkennungszeichen des neuen Spitzenmodells sind die mattschwarz gehaltenen Dachbögen – üblicherweise verchromt ausgeführt

So gibt es den VW Scirocco R (195 kW/265 PS) ab 35.850 Euro, den Opel Astra OPC (206 kW/280 PS) ab 34.250 Euro und den Renault Mégane RS (195 kW/265 PS) für 27.990 Euro. Auch im Vergleich zum Standard RCZ ist dies ein stolzer Auf-Preis, 28.600 Euro kostet die Basisvariante mit allerdings auch nur 156 Pferden.

Geizt nicht mit Ausstattung

Dafür geizt stärkste zivile Peugeot aller Zeiten nicht mit Ausstattung, unter anderem sind Klimaautomatik, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Navi und Xenon-Licht an Bord. Erkennungszeichen des neuen Spitzenmodells sind die mattschwarz gehaltenen Dachbögen – üblicherweise verchromt ausgeführt. Dazu kommen die Dynamik-Insignien an Front und Heck, zu denen auch ein feststehender Spoiler sowie ein Diffusor zählen.

© Peugeot
Für den Antrieb sorgt der aus der Kooperation mit BMW entstandene 1,6-Liter-Turbo-Benziner, der dank einiger Eingriffe nun auf 199 kW/270 PS erstarkt und ein maximales Drehmoment von 330 Nm entwickelt

Für den Antrieb sorgt der aus der Kooperation mit BMW entstandene 1,6-Liter-Turbo-Benziner, der dank einiger Eingriffe nun auf 199 kW/270 PS erstarkt und ein maximales Drehmoment von 330 Nm entwickelt. Die Kraft wird von einer manuellen Sechsgangschaltung an die Vorderräder geleitet und dort von einer Differenzialsperre im Zaum gehalten. So gerüstet sprintet der Zweitürer in 5,9 Sekunden auf Tempo 100, bei 250 km/h greift ein elektronischer Begrenzer. Der Verbrauch soll – zumindest in der Theorie, also im offiziellen EU-Wert – bei rund 6,3 Litern liegen. Die neue Top-Version krönt die RCZ-Familie, die unter anderem gegen VW Scirocco, Mini Coupé und Opel Astra GTC antritt.

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