Mercedes GT AMG
911-Gegner, SLS-Nachfolger

16. Oktober 2013 | kommentieren

Mit seinem neuen Sportwagen zielt Mercedes 2015 vor allem preislich auf den Porsche 911 Turbo. Entwickelt haben den GT wie auch schon den SLS die Leistungs-Spezialisten von AMG. Wobei die Sporttochter durchaus nicht alle Besonderheiten des SLS übernimmt.

Macht seinen Konkurrenten Dampf

2015 kommt der GT AMG von Mercedes und wird unter anderem preislich offenbar vor allem einem Konkurrenten Dampf machen: 130.000 Euro nennt die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ als Kurs und beruft sich dabei auf Unternehmenskreise. Damit wäre der Sportwagen rund 30.000 Euro günstiger als der Porsche 911 Turbo.

Beschleunigt wird der über die Hinterräder angetriebene GT AMG von einem Vierliter-Biturbo-V8, der es auf 368 kW/500 PS bringt. Da er auch dank Aluminium-Karosserie nur rund 1,5 Tonnen wiegt, beträgt das Leistungsgewicht etwa drei Kilo pro PS. Es liegt damit auf dem Niveau eines Porsche 911 Turbo und soll den Zweitürer in weniger als vier Sekunden von null auf 100 km/h katapultieren, bei einer  Spitzengeschwindigkeit von über 300 km/h.

Alternative zum SLS?!

Doch der GT ist nicht nur Porsche-Gegner: Wenn die Produktion des Mercedes SLS ausgelaufen ist, kann er auch eine Alternative zu diesem Supersportwagen sein. Der GT ist zwar kleiner und günstiger als der rund 187.000 Euro teure SLS, wird innen aber edler wirken.

So erhält der GT AMG nach Informationen vom AMS klassische Rundinstrumente und keine hochauflösenden Digitalanzeigen wie der SLS. Der auffälligste Unterschied zwischen SLS und GT sind jedoch die Flügeltüren, die der GT offenbar nicht übernehmen soll. Neu ist auch die Position der Tasten für das Multimediasystem, die wie in einem Flugzeug-Cockpit am Dachhimmel hängen.

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