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Insolvenz der Sportwagen-Manufaktur
Das Ende für Wiesmann

13. Januar 2014 | kommentieren

Es fehlt das Geld bei der Dülmener Manufaktur für Straßen-Spaßartikel.

Im Dezember vermeldete Wiesmann noch, dass man vom Antrag auf Einstellung des Insolvenzverfahrens Abstand nehme. In der letzten Woche dann die Entscheidung, der Sportwagenhersteller aus dem Münsterland darf nicht weitermachen.

Im Sanierungsplan war vorgesehen, dass die bisherige Wiesmann GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden sollte. Der Mehrheitsgesellschafter der GmbH wollte sich ebenfalls an der neuen AG beteiligen. Die Umwandlung hätte allerdings einer Zustimmung der Gläubiger bedurft, die dadurch auf einen Teil ihrer Forderungen in unbekannter Höhe verzichtet hätten. Da diese Zustimmung und der damit einhergehende Verzicht nicht zustande kamen, ist jetzt erstmal Schluss.

Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Norbert Küpper machte den rund einhundert Beschäftigten und allen Sportwagenenthusiasten jedoch Hoffnung. Wenn die Gesellschafter doch noch Geld zuschießen, könnte die Umwandlung erfolgen. Eine Frist gibt es dafür nicht.

Wir finden, der Gecko darf nicht sterben!

an-sg

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