Mercedes-Benz S600
Lang und stark

14. Januar 2014 | kommentieren

Die einen nennen die S-Klasse mit dem V12-Biturbo einfach S600, Mercedes nennt es Essence of Luxury. Ab März gibt es sowohl die potente Limousine als auch das noch stärkere Schwesterschiff von AMG beim Händler.

Die verlängerte S-Klasse hat Bumms: 390 kW/530 PS liefert der V12-Biturbo im neuen S600, den Mercedes-Benz auf der Automesse in Detroit vorgestellt hat. Vor allem die nordamerikanische und asiatische Oberschicht dürfte sich auf den bevorstehenden Marktstart freuen.

13 Pferde mehr im Stall, der Hubraum stieg von 5,5 auf 6,0 Liter während der Verbrauch auf 11,1 Liter sank – 21 Prozent weniger als das Vorgängermodell. Selbstverständlich ist eine umfangreiche Serienausstattung in der Luxuslimousine an Bord. Unter anderem LED-Scheinwerfer, das „Magic Body Control“-Fahrwerk mit Fahrbahn-Scan-Funktion, aktiver Spurhalte-Assistent oder der aktiver Totwinkel-Assistent.

Die stärkste S-Klasse ist der S600 allerdings nicht. Im S 65 AMG kommt der 6,0 Liter große V12-Biturbobenziner auf satte 463 kW/630 PS. Wer ab März 232.050 Euro auf den Tisch legt, bekommt 100 PS mehr, einen handsignierten Motorblock und jede Menge Sport-Feeling.


Für die S600-Piloten, die sich tatsächlich wie in einem Jet fühlen wollen, wird von Mercedes Benz ein Head-up-Display angeboten. Geschwindigkeit, Tempolimits und Navigationsanweisungen gibts dann direkt auf die Frontscheibe projiziert.

Die Zahl „600“ ist längst ein Mythos in der Automobilgeschichte: Der im Jahr 1963 präsentierte Typ 600 (W 100) war das erste Fahrzeug von Mercedes-Benz mit einem V8-Einspritzmotor. Dieser ebenso starke (184 kW/250 PS) wie kultivierte Antrieb beflügelte von 1967 an auch die Baureihe W 109 (im Topmodell 300 SEL 6.3).

Ab März rüsten auch die zivileren Versionen der Luxuslimousine auf. Unter anderem mit einem optionalen Touchpad, über das die Infotainment-Funktionen bedient werden können. Zudem erlaubt es die Eingabe von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mittels Handschrift. Zudem ist nun – wie bei der Konkurrenz auch – auf Wunsch ein Head-up-Display verfügbar, sowie eine elektrische Frontscheibenheizung. Serienmäßig hat die S-Klasse ab März einen erweiterten adaptiven Bremsassistenten an Bord. Die bisherige Funktion, die ab sieben km/h Schutz vor Kollisionen bietet, wird ergänzt: Bei anhaltender Kollisionsgefahr und ausbleibender Reaktion des Fahrers kann das System bei Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h selbstständig bremsen.

an-sg
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