Opel Meriva
Die neue Bescheidenheit

14. Januar 2014 | kommentieren

Hochflexibel und kaum auffällige Mängel, das ist der Opel Meriva. Zukünftig will der kleine Bruder des Zafira auch mit Sparsamkeit punkten.

Opel bringt gerade die überarbeitete Version seines subkompakten Van Meriva auf den Markt, seine Premiere feiert er auf dem Brüsseler Autosalon (16. bis 26. Januar). Unter anderem geben die Rüsselsheimer dem Fünftürer einen 1,6-Liter-Diesel mit in die zweite Lebenshälfte, dessen 81 kW/100 PS-Variante mit bescheidenen 3,8 Litern Normverbrauch auf 100 Kilometern einen Bestwert setzt (99 Gramm CO2/km).

Der neue Motor, der bisher nur im Zafira erhältlich war, ersetzt im Meriva in verschiedenen Varianten sukzessive die gegenwärtigen Selbstzünder mit 1,3 und 1,7 Liter Hubraum. Seine zweite Ausbaustufe hat 100 kW/136 PS (4,4 Liter auf 100 Kilometern, 116 Gramm CO2/km) und ist zuerst erhältlich.

Auf Benzinerseite hat man weiterhin die Wahl zwischen drei Aggregaten mit jeweils 1,4 Litern Hubraum. Dem Sauger mit 74 kW/100 PS stehen zwei überarbeitete Turbomotoren mit 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS zur Seite. Für die beiden stärkeren Motoren gibt es optional ein neukonstruiertes, reibungsoptimiertes Sechsstufen-Automatikgetriebe. Auch die manuellen Fünf- und Sechsgang-Getriebe haben die Rüsselsheimer überarbeitet. Die Autogas-Variante des Meriva bleibt erhalten. Alle Motoren erfüllen bereits die Euro-6-Abgasnorm.


Vor allem unter dem Blechkleid hat sich etwas getan, optisch sind die Veränderungen zur 2010 auf den Markt gekommenen zweiten Generation auf den ersten Blick nur bedingt zu erkennen. Äußerlich hat sich der Fünftürer nun an das neue Markengesicht angepasst: Wie das Topmodell Insignia trägt auch der Meriva den Grill aus Chrom und ein angepasstes Lichtdesign mit LED-Tagfahrlicht. Neu ist auch die Chromleiste, die sich über die Seitenlinie des Kompakt-Van zieht.

Unverändert sind hingegen die gegenläufigen Türen, die den Meriva seit 2010 auszeichnen, ebenso wie die flexible Sitzplatz-Konfiguration, durch die man den Innenraum schnell vom Fünf- zum Vier-, Drei- oder Zwei-Sitzer umbauen kann. Über das Infotainment-System lassen sich zudem nun zeitgemäß Smartphone-Funktionen nutzen. Bedient wird über einen sieben Zoll großen Farbbildschirm und Opels IntelliLink-Oberfläche.

Die schwächste Version mit dem 74 kW/100 PS starken Benziner gibt es nun ab 15.990 Euro und damit 680 Euro günstiger als bisher. Die stärkeren Motorvarianten werden nur noch in Kombination mit den höheren Ausstattungslinien angeboten. Wer etwa den beliebtesten Benziner wählt, den 1,4-Liter-Turbomotor mit 88 kW/120 PS, zahlt nun 19.450 Euro.

an-sg
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