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Münztest Winterreifen
Abgefahrene Winter-Reifen können Versicherungsschutz kosten

3. Februar 2014 | kommentieren

Nach Schätzungen des ADAC sind rund 20 Prozent der Autofahrer mit abgefahrenen Reifen unterwegs. Verschlissene Pneus bringen nicht nur Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr, sondern können im schlimmsten Fall auch den Versicherungsschutz kosten. Deshalb empfiehlt der Automobilclub regelmäßige Reifenkontrollen. Vorgeschrieben ist eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern.

Was ist zu beachten?

Trotz expliziter Vorgaben, raten Experten allerdings Winterreifen unter 4 mm nicht mehr in der kalten Jahreszeit zu verwenden. Eine ausreichende Abführung des Wasserfilms ist bei den vorgeschriebenen 1,6 mm kaum gewährleistet. Sommerreifen sollten unter 3 mm ausgetauscht werden. Welche Profiltiefe ein Reifen hat, kann denkbar unkompliziert mit einer Euro-Münze überprüft werden.

Wie funktioniert der Münztest?

Einfach die Münze ins Reifenprofil stecken, wird der Goldrand der 1 Euro Münze komplett verdeckt, beträgt die Profilstärke noch mindestens 4 mm und gilt somit nach Expertenmeinung als ausreichend.

Auch der Luftdruck in den Pneus sollte stimmen. Nach aktuellen Schätzungen des Reifenherstellers Michelin fahren bis zu einem Drittel aller Autos mit zu niedrigem Reifendruck. Verkehrsexperten raten, diesen alle 14 Tage am kalten Reifen zu überprüfen. Zu niedriger Luftdruck kann die Fahrstabilität negativ beeinflussen, fördert den Verschleiß, verursacht einen höheren Benzinverbrauch und kann bei hohen Geschwindigkeiten ein Platzen des Reifens verursachen.

Wir haben außerdem weitere Tipps für sicheres Fahren im Winter für Sie zusammengestellt.

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