Neuvorstellung
La Ferrari oben ohne

6. Juli 2016 | kommentieren

Flügeltüren waren optisch das herausragende Merkmal des Ferrari La Ferrari, der auf dem Genfer Auto-Salon 2013 als damals neues Spitzenmodell der Marke vorgestellt und in einer limitierten Auflage von 499 Exemplaren an ausgesuchte Kunden verkauft wurde. Als erster Serien-Ferrari besaß er einen Hybridantrieb. Ein gebrauchter LaFerrari erzielte etwas mehr als ein Jahr später den stolzen Preis von 2,6 Millionen Euro. Jetzt kündigte die Sportwagenmanufaktur im italienischen Maranello für den Pariser Autosalon in der ersten Oktoberwoche eine offene Version des Supersportwagens an.

Große Geheimniskrämerei um den Namen eines neuen Modells hat bei Ferrari lange Tradition, so auch um die Bezeichnung der neuen Cabriolets. Gleiches gilt für einen Teil der technischen Daten und die Anzahl der geplanten Fahrzeuge. Nur so viel ist bereits jetzt bekannt: Die neue, limitierte Serie, die mit Hardtop aus Carbonfaser und Softtop verfügbar ist, hat den selben Antrieb wie der La Ferrari: der V12-Motor mit 588 kW / 800 PS sowie ein Elektromotor mit 120 kW /163 PS Leistung sorgen für eine Gesamtleistung von 708 kW / 963 PS.

© Ferrari
Ferrari La Ferarri Cabriolet.

Gegenüber der geschlossenen Version nahmen die Ferrari-Ingenieure zahlreiche größere Eingriffe an der Karosserie sowie an der Aerodynamik vor, um die Torsions- und Biegesteifigkeit der Coupé-Version zu wahren und dieselbe Festigkeit auch ohne Dach zu gewährleisten. Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, denn das Fahrzeug liefert atemberaubende Leistungen. In weniger als drei Sekunden beschleunigt es laut Werksangaben aus dem Stand auf 100 km/h, bis 200 km/h erreicht sind, vergehen weitere vier Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h.

Ein weniger großes Mysterium macht Ferrari um das Aussehen des Neuen und veröffentlichte jetzt erstmals Fotos „der offenen Version des Ferrari La Ferrari für Kunden und Sammler, die auch an Bord eines Supercars nicht auf Cabrio-Fahrspaß verzichten möchten“, wie es in Maranello heißt. Mögliche Kunden müssen sich nicht bis Oktober auf dem Pariser Auto Salon gedulden um einen ersten Blick auf das Auto werfen zu können. Für sie gab es bereits eine exklusive Vorpremiere, bei der so viele Bestellungen eingingen, dass der Wagen bereits ausverkauft ist.

Das große Rätsel um den späteren Namen hat daher wenig Sinn und gehört zum Selbstverständnis des Hauses. Eins aber ist jetzt schon sicher: Die zahlungskräftigen Kunden, die bereits ihre Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt haben, sehen einem glänzenden Geschäft entgegen. Sollten sie sich dazu entschließen, den Wagen nach einiger Zeit zu verkaufen oder bei einer Auktion unters Volk zu bringen, werden sie weit mehr einstreichen als wenn sie das Geld für das Auto zur Bank gebracht hätten. (ampnet/hrr)

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