Smart startet Testlauf
Privates Carsharing

6. Januar 2017 | kommentieren

Mit „Smart ready to share“ startet Smart m Fürhjahr in ausgewählten deutschen Städten ein privates Carsharing. Innerhalb weniger Sekunden können autorisierte Nutzer mit ihrem Smartphone den Smart von Freunden öffnen und fahren. Nicht nur junge Menschen sind die Zielgruppe, sondern auch Freiberufler und Kleingewerbe¬treibende, die so ihren Fuhrpark effizient managen können.

Das neue Konzept startet zunächst als Zusatzangebot zu „Smart ready to drop“, dem Testlauf für die Paketzustellung ins Auto. Die Teilnehmer an diesem Beta-Test können ab Frühjahr Erfahrungen mit „Smart ready to share“ sammeln und ihren Smart an Freunde, Kollegen und Verwandte verleihen. „Smart ready to drop“ hat bereits mehrere hundert Teilnehmer in Stuttgart und Köln. Berlin und Bonn folgen in diesem Monat.

© Daimler
„Smart ready to share“.

Das Carsharing ist Smartphone-basiert und nutzt die Keyless-Entry-Funktion des Fahrzeugs. Die hinter der Windschutzscheibe angebrachte „Connectivity Box“ kommuniziert dabei mit einer App, bei der sich die „Smart ready to drop“-Teilnehmer bereits registriert haben.

Im nächsten Schritt kann der Besitzer die zeitliche Verfügbarkeit seines Fahrzeugs eingeben und Freunde sowie Kollegen zur Nutzung einladen. Diese bekommen dann eine E-Mail, um sich zu registrieren und einen Account anzulegen. Danach können die vom Smart-Halter definierten Personen das Auto per App buchen und mit dem Smartphone öffnen. Die App fungiert dabei auch als digitales Fahrtenbuch.

© Daimler
„Smart ready to share“.

Der Fahrzeuganbieter kann zusätzlich eine so genannte „Homezone“ aktivieren. Mit dieser Funktion lässt sich verwalten, wohin das Fahrzeug zurückgebracht werden muss. Als letzten Schritt muss er einen Fahrzeugschlüssel in seinem Wagen deponieren, damit die freigeschalteten Nutzer fahren können. Nach der Fahrt wird das Fahrzeug wiederum per App verschlossen und die Buchung beendet. Danach ist das Fahrzeug wieder für alle anderen Nutzer freigeschaltet.

Während des ersten Testlaufs übernimmt Smart etwaige zusätzliche Versicherungskosten. Für den Serienstart ist geplant, dass Fahrzeugbesitzer die Möglichkeit haben, nicht nur das Auto, sondern auch dessen Kosten mit anderen Nutzern zu teilen.

Das private Carsharing ist ein weiteres Projekt der Unternehmensstrategie „CASE“. Unter dem Begriff wird die strategische Ausrichtung zusammengefasst, die die Zukunftsthemen „Connectivity“, „autonomes Fahren“, „Sharing“ und „elektrische Antriebe“ zu einer Einheit bündelt. (ampnet/jri)

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