IAA 2017
Angela Merkel ist auf Messerundgang

14. September 2017 | kommentieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute Vormittag die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt besucht. Sie traf bei ihrem Messerundgang unter anderem mit Opel-Chef Michael Lohscheller zusammen und sah sich den neuen Insignia GSi an. Lohscheller und Finanzvorstand Philippe de Rovira bekräftigten das Potenzial, das für den deutschen Autohersteller unter dem Dach des französischen PSA-Konzerns liege.

„Wir sind Teil des nun zweitgrößten Automobilherstellers in Europa. Durch die Bündelung unserer Stärken wollen wir Opel wieder zu einem profitablen und nachhaltig erfolgreichen Unternehmen machen. Dass wir hier mit dem Grandland X auch unseren ersten Plug-in-Hybriden ankündigen konnten, zeigt die Chancen, die für uns im PSA-Konzernverbund liegen“, sagte der Opel-Chef.

© Ford
IAA-Rundgang der Kanzlerin (v.r.): Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölner Ford-Werke, erläutert Angela Merkel und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier das Car- und Bikesharingangebot.


Neue Chancen nimmt auch Ford wahr. Am Stand der Kölner ließ sich die Kanzlerin von Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, das Smart-Mobility-Konzept des Autoherstellers und dessen neustes Mobilitätsangebot „FordPass Bike“ erklären. Dahinter verbirgt sich eine Zusammenarbeit mit dem Fahrradverleihsystem der Deutschen Bahn Connect, mit der Ford als erster Autobauer in Europa ins Bikesharing einsteigt. In Köln und Düsseldorf werden ab Mitte Oktober 3200 von Ford gestaltete Fahrräder im Einsatz sein. Ford Pass ist die Mobilitäts-App von Ford, über die auch das Carsharing der Marke läuft.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Angela Merkel hat die IAA 2017 ab dem Wochenende für das breite Publikum geöffnet. Die Autoschau endet am 24. September. (ampnet/jri)

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